13. April 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Hollywood um die Ecke

Greenwich ist ja schon toll. Der Ort ist nicht nur der Puls der Zeit, er kann auch mit diversen schönen Museen, einem royalen Park und zwei Plattenläden aufwarten. Da will man doch sein. Und dann bieten die Gebäude des Naval College ein perfektes Umfeld für Historienfilme. Gerade wird ‘Les Miserables’ gedreht - habe mal kurz vorbeigeschaut und muss leider vermelden, dass mir weder Hugh Jackman noch Russell Crowe oder Eddie Redmayne über den Weg gelaufen sind. Alles war weiträumig abgesperrt.

Ich hätte den Hund mal rennen lassen können und mich so auf das Filmgelände schmuggeln können, aber das Sicherheitspersonal sah doch sehr finster aus. Es wird noch eine Weile hier gedreht - meine Chance kann noch kommen, denn einen Blick möchte ich doch schon mal werfen, denn den Film werde ich mir nicht anschauen - Musical ist nicht unbedingt das Genre meiner Wahl.

13. April 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Ursus, der Schrecken aller Windhunde

ursiSchaut euch den Hund an - kann dieses entzückende Wesen nerven? Aber nein.  Aber ja, wenn man ein schreckhafter Windhund ist. Wir hatten gerade zum ersten Mal die Situation, dass ein anderer Hund die Wohnung betrat. Ursus war begeistert und wollte spielen. Und bespringen - er ist jetzt in dem Alter, nicht kastriert, ich muss das wohl nicht weiter ausführen.

Aber Tikka, der verschreckte Windhund, zog nur seinen Schwanz ein und schaltete auf stur. Deshalb musste Ursus dann eine andere Methode wählen - bellen, so laut es geht. Irgendwann muss doch der Kollege merken, dass man mit ihm spielen will. Doch bei Tikka biss er auf Granit. Da waren zwei Sturköppe unterwegs. Es wurde dann ein kurzer Tee-Besuch, denn es lässt sich schwer durch Dackelgebell parlieren. Man soll das Gebell ja ignorieren, aber es fällt schon schwer. Zum Glück war unser Nachbar, der Cityboy, noch nicht da - kann mir nicht vorstellen, dass er 20-Minuten-Gebell zu schätzen gewusst hätte.

Jetzt ist Tikka weg und Ursus kuschelt sich erschöpft an mich. Ist ja auch anstrengend, wenn man sein Bestes gibt und 20 Minuten lang ignoriert wird - von allen Seiten. Aber zumindest ist der Dackel sein sonniges Selbst geblieben und hat nicht geknurrt - hätte durchaus die territoriale Nummer werden können. Jetzt kann man nur hoffen, dass sich der nächste Vierbeiner ein bissken kooperativer zeigt.

20. März 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Eine Sucht, die MasterChef heißt

Mr. D. und ich haben die vergangenen Woche vor dem Computer gesessen - wir haben keinen Fernseher, macht aber nix, denn man bekommt ja alles Gute aus dem Internet. Das einzig Doofe ist, dass man die vielen schönen Sachen der BBC erst einen Tag später auf den BBC-iPlayer schauen können. So haben wir das Finale von MasterChef 2012 erst drei Tage später gesehen.

MasterChef hatte ein kurzes Aufflackern in Deutschland gehabt, aber hat nicht funktioniert. Im anglo-amerikanischen Raum ist die Kochsendung ein absoluter Quotenrenner. Das Konzept ist einfach - man findet zwölf tolle Amateurköche aus Tausenden von Menschen, die den Juroren John Torode und Gregg Wallace etwas vorkochen. Torode ist ein ausgebildeter Koch und Wallace kommt aus der Ess-Ecke, will sagen, er hatte einen kleinen Supermarkt, der jetzt zur Kette mutierte. Zusammen sind sie großartig, denn sie nehmen Kulinarisches sehr ernst.

Das Schöne an MasterChef ist die Tatsache, dass es nie gemein wie so viele andere Talentshows ist, wo Menschen vorgeführt werden. Hier werden sie es nicht, es ist halt Pech, wenn die Kartoffeln nicht richtig gekocht sind oder die Sauce zuviel Knoblauch aufweist.

Bei der aktuellen Ausgabe hatten wir schnell unser Herz an Shelina verloren - ihre Gerichte waren davon geprägt, dass sie ihre mauritianische (keine Ahnung, ob das jetzt so richtig ist oder es mauritische oder maurische heißen soll) Wurzeln genommen hat und daraus etwas Eigenes schuf. Vieles war wahrscheinlich für meine Zunge ein bissken zu scharf, aber es sah toll aus.

Unter den letzten drei fanden sich Tom und Andrew. Tom war der Liebling vieler, da er ein Hübscher war, aber bei uns hatte er sich aus dem Rennen geschossen, als er seiner Mitkonkurrentin Aoki die Brownies versaute, als sie sich einen Ofen teilen mussten. Und er hat es nicht zugegeben. Da konnte er noch so treuzherzig in die Kamera schielen - verkackt!

Dann gab es noch Andrew, der nahe am Wasser gebaut war und merkwürdige Kombinationen einbrachte. Das brach ihm im Finale auch das Genick. Erdbeeren mit Schweinebauch - pfffffff, das will man nicht haben. Und so konnte dann Shelena mit ihren scharf gewürzten Köstlichkeiten die MasterChef-Krone in Empfang nehmen. Applaus! Infos zu MasterChef

19. März 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Ursus, der Schrecken aller Kleinkinder

Ich wollte es ja nicht glauben, als die Hundebesitzer aus dem Park ankündigten, dass Ursus mit einem Jahr in seine Rabaukenphase driften würde. Er war doch immer so entspannt. Aber diese Tage sind nun vorbei. Unser Hund ist ein Fieper und Beller geworden. Fiept, wenn er die Tür aufgemacht haben möchte, fiept, wenn aufs Sofa möchte, fiept, wenn er aufs Bett möchte. Und angebellt wird jetzt alles, was sich auf unserer Straße bewegt. Noch schlimmer, wenn es jemand auf einem Roller ist. Seufz. Ach, und natürlich wird gebellt, wenn unser Nachbar nach Hause kommt. Und wenn bestimmte Menschen bei uns zu Besuch sind - dann zeigt er sich vor der Rüpelseite und bellt. Wir können nur hoffen, dass sich das legt. Das haben alle erfahrenen Hundebesitzer gesagt. Man muss nur die Ruhe bewahren und sich nicht herumkommandieren lassen. Das versuchen wir jetzt mal.

Dann muss ich noch sagen, dass ich zu den Menschen mutiert bin, die sagen müssen “Er will doch nur spielen!”.  Ursus liebt Kleinkinder - er springt sie an und leckt sie ab. Unser Dackel hat da schon ein paar Lütte verstört. Zum Glück sind uns die Eltern immer sehr gewogen, denn er ist ja wirklich klein. Aber für so einen Zweijährigen ist er ganz schön groß. Nun wird also wieder angeleint, sobald ein Kleinkind in Sicht ist.

18. März 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Happy Birthday, BBC 6 Music

Heute feiert BBC6 Music den zehnten Geburtstag. Fast wäre es nicht dazu gekommen, da die BBC-Bosse vor anderthalb Jahren auf die bekloppte Idee gekommen waren, den Sender dicht zu machen, da er nur 500.000 Zuhörer hatte. Aber dann gab es einen großen Aufstand - das Volk hat protestiert und siehe da - der BBC-Trust hat sich dagegen entschieden und alles wurde gut. Der Sender hat mittlerweile über eine Million Zuhörer, die meisten davon werden wohl im Internet zuhören.

Als wir noch an der Tower Bridge gewohnt haben, hatten die Australier, die vorher dort gewohnt haben, alles da gelassen und so waren wir schon sehr früh stolze Besitzer eines DAB-Radios und somit auch treue Hörer der Sendungen. Mr. D. will mittlerweile lieber seine Ruhe haben und schaltet es eher ab, aber wartet mal ab, wenn Tom Robbins ‘The Red Model’ spielen sollte - dann ist aber was los bei uns Zuhause.

Da ich von daheim arbeite, sind die Damen und Herren von BBC 6 Music sehr wichtig für mich geworden. Früher habe ich in einem Büro mit fünf Kollegen gehockt, nun ist da nur Ursus, der sich an mich kuschelt und das Radio. Man braucht schließlich Ansprache. Und die ist bei BBC6 Music sehr persönlich, man hat schon das Gefühl, das da Freunde aus dem Äther oder ist es jetzt Kabel (bin ja nicht so eine Technische) kommen.

Der Morgen beginnt mit Shaun Keaveny, der mir mit seinem betörenden Northern Accent den Start in die Arbeit erleichtert. Dann kommt Lauren Laverne, die ihre Radioshow so charmant macht, dass man tatsächlich glaubt, dass sie vor einem hockt und die Platten auflegt. Radcliffe and Maconie, die von 13 uhr bis 16.00 Uhr senden, sind zwei Herren im besten Alter, deren Plauderei man gut im Hintergrund hören kann. Man hat das Gefühl, dass man im Cafe sitzt und die Typen vom Nebentisch belauscht. Na und dann hat BBC6 Music auch die Prominenz an Land gezogen Jarvis Cocker hat am Sonntag eine sehr eigenwillige Show, Guy Garvey von ‘Elbow’ sendet Sonntagabend von seinem Haus in Manchester und Huey Morgan von den ‘Fun Lovin’ Criminals’ darf ebenfalls seine New Yorker Coolnes einbringen.

Aber dann sind da noch die Zuhörer, die eifrig mitmachen und ihre Kommentare abgeben oder kleine Geschichten schicken, die vorgelesen werden. Ich bin mittlerweile fast soweit, auch mal mitzumachen. Lauren Laverne hat eine Rubrik ‘Mix Tape’, wo man die Titel eines Mix-Tapes schickt, das man mal vor Jahren gemacht oder bekommen hat. Und ich finde, die Welt könnte ruhig das Mix-Tape hören, das ich für Mr. Deitch gemacht habe, um sein Herz zu erwärmen. Mal sehen, ob ich mich irgendwann traue.

Ich schwärme hier von BBC6 Music, weil ich möchte, dass ihr es auch hört. Denn zuallererst ist die Musik, die sie spielen, einfach klasse. Ich behaupte mal, dass man in Deutschland keinen Sender findet, der den schönsten Indie-Pop vergangener Tage mit ein paar Spritzern Dylan (wichtig für mich!) und den heutigen Entdeckungen zusammenmixt. Einfach schön. Hört doch mal rein.

09. März 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Happy Birthday, Ursus!

ursus1Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass Ursus heute zum Geburtstag nichts bekommen hat - kein Extra-Käse, aber das kann ja noch kommen, kein Spielzeug, das er in zwei Tagen zerstört hat und noch nicht einmal eine neue Leine, obwohl die alte ziemlich angegriffen aussieht. Nein, unser Hund bekommt zum Geburtstag diesen Blog-Eintrag.

Er ist das entzückendste Wesen, was auf dieser Erde wandelt, da lasse ich nicht mit mir reden. Es heißt schließlich Dackelblick und nicht Dobermannblick und natürlich beherrscht Ursus ihn zur Perfektion. Er ist rank und schlank, der Prinz im Greenwich Park und will mit allen spielen, auch wenn es große Ridgebacks sind, die sich für so einen kleinen Kerl gar nicht interessieren. Aber da kennt er nix - auf sie mit wedelndem Schwanz!

Er ist sehr freundlich und sehr entspannt, was eine große Erleichterung ist, denn ein nervöser Hund kann ganz schön auf die Nerven gehen. Aber solange Ursus in einem vollbesetzten Zug oder Pub auf dem Schoß hockt, ist alles in Ordnung. Wieder ein Argument für einen kleinen Hund. Dann schläft er viel, was auch nicht verkehrt ist. Okay, es ist in unserem Bett, aber da müssen wir halt durch. Das sind die kleinen Opfer, die Mr. D und ich dafür bringen, dass wir ansonsten einen reizenden Hund haben, der uns sehr glücklich macht. Get thee a dackel und alles wird gut. Wirklich. Happy Birthday, Ursus you whiffly little blighter!

ursusschnappschuss

01. März 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Abgeblättert: “The Best Exotic Marigold Hotel”

Wie sehr wollte ich diesen Film gut finden. Allein die Besetzung lässt das Herz höher schlagen: Bill Nighy, Judi Dench, Maggie Smith, Tom Wilkinson und Penelope Wilton, das sind alles großartige Schauspieler - und dann landen sie in so einem Werk voller Klischees und unglaubwürdiger Figuren.

Der Film handelt von älteren Briten, die die finanzielle Not nach Indien treibt. Dort sind sie Dev Patel auf den Leim gegangen, der sein abgewracktes Hotel als Oase für Rentner verkauft hat. Patel, den man von ‘Slumdog Millionär’ kennt, ist hier der lebhafte und idealistische junge Mann - im Unterschied zu den maulenden Briten.

Okay, sie maulen nicht alle - Bill Nighy ist begeistert von dem Land und erkundet es mit großen Enthusiasmus, während seine Gattin Penelope Wilton sich weigert, nur einen Schritt in die laute grelle Welt da draußen zu setzen. Es ist mal schön, Nighy nicht als coolen Hund zu sehen, das ist eines der Highlights des Films. Ansonsten bleibt da nicht viel - alles fügt sich so schön ein, was nicht sehr glaubwürdig ist. Ich bin ja bereit, viel zu schlucken, aber das war dann am Ende doch ein bissken zuviel. Das konmt davon, wenn man zu hohe Erwartungen hat.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

29. Februar 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff, Other Stuff

Das satirische ‘West Wing’

‘West Wing’ gehört zu meinen Lieblingsserien - sie ist vielleicht meine absolute Lieblingsserie. Schon hebt sich meine Laune, wenn ich Josh und Toby und die täglichen Scharmüzel im Weißen Haus sehe. ‘The Thick of It’ war auch nicht schlecht. Britisch, also nicht ganz so pathetisch wie ‘West Wing’. Malcom Tuckers poetische Fluchereien waren eine wahre Wonne. Momentan gibt es nichts Neues von ‘The Thick of It’ - die Helden gehörten fast alle zur Labour Party. Die sind ja jetzt nicht mehr an der Macht und ‘The Thick of It’-Macher Armando Iannucci hat sich gedacht, er wartet mal ab, wie es mit der Koalition so weiter geht. In der Zwischenzeit hat er sich der amerikanischen Politik gewidmet und wird nun eine Serie über eine nicht so wahnsinnig intelligente Vizepräsidentin machen.

Julia Louis-Dreyfus -Elaine aus ‘Seinfeld’ wird sie geben und Tony Hale - Buster aus ‘Arrested Development’ spielt ihren Berater. Das ist schon mal keine schlechte Besetzung. Und Ianucci ist ein Guter - ‘In The Loop’ habe ich mir fünfmal im Kino angeschaut und es immer wieder genossen. Nun also ‘Veep’ - noch gibt es keinen Starttermin in Großbritannien, aber ich hoffe doch sehr, dass die BBC ein Einsehen hat.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

26. Februar 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Call The Midwife

Die von mir sehr verehrte Miranda Hart hat gerade dafür gesorgt, dass Millionen von Briten am Sonntag den Fernseher eingschaltetet haben: ‘Call The Midwife‘ basiert auf den Memoiren der Hebamme Jennifer Worth, die in den 50er Jahren im Londoner East End gearbeitet hat. Sie wohnte und arbeitete in einer von Nonnen geführten ambulanten Station.

Hart gibt hier Chummy, posh und ziemlich unbeholfen. Lasst sie bloß nicht aufs Fahrrad! Die Komikerin macht ja auch nichts anderes in ihrer tollen eigenen Show, hier ist es nur wesentlich heruntergedreht. Die wohlige Mixtur aus Nostalgie nach der armen, aber irgendwie guten Zeit, wo man noch füreinander einstand und Nonnen eine wichtige Rolle spielten und den Einsatz eines Stars wie Miranda Hart haben aus ‘Call The Midwife’ den Quotenrenner gemacht. Ja, da muss man ein bisschen Luft holen, aber die Mini-Serie wurde von mehr Leuten geschaut als das brillante ‘Sherlock’. Sogar ‘Downton Abbey’ haben sie links liegengelassen.

Und die Menschen von der BBC sind ja nicht doof und haben gleich schon mal gesagt, dass man mit einer zweiten Staffel rechnen darf. Die natürlich erst im nächsten Jahr kommen wird. Kennen die hier ja nicht, dass man sofort reagiert und die dürstenden Fernsehzuschauer gleich bedient. Aber nein - hier in Großbritannien muss man wirklich Geduld haben, wenn man eine Serie ins Herz geschlossen hat. Da kann es schon mal dauern, bis man die zweite Staffel sehen darf. Auf der anderen Seite werden die neuen Folgen umso kostbarer. Nicht wie bei den amerikanischen Brüdern und Schwestern, wo man ‘House’ bis in die achte Staffel trägt und man eigentlich nach der fünften Staffel genug hat. Bei vielen britischen Serien hat man meistens nie genug, da will man mehr - und bekommt es meistens nicht. Das kommt bei den ‘Comedy’-Serien noch von ‘Fawltey Towers’. Da hat John Cleese gesagt, dass es zu einer dritten Staffel nicht mehr reicht. Da nutzte kein Betteln. Und wahrscheinlich ist es auch so - man will lieber 12 tolle Folgen haben als 100, von denen nur die Hälfte dem alten Standard entspricht. Frau Hart macht jedenfalls noch eine dritte Staffel von ‘Miranda’ und ich bin ihr - trotz allem, was ich hier geschrieben habe - sehr dankbar. Man darf sich doch mal widersprechen.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

22. Februar 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Großbritannien entdeckt deutschen Humor

Jeden Morgen werde ich mit den sonoren Stimmen des ‘Today Programms’ geweckt. Das ist die Nachrichtensendung des Intellektuellen-Senders BBC 4. Na ja, so etwas wie Deutschlandradio, nur noch viel ambitionierter. Es ist immer sehr interessant, hier Beiträge über Deutschland zu hören. Wie sieht die Sicht der Briten auf Deutschland aus? Heute ging es um den deutschen Humor.

Aufhänger war der finnische Nazi-Scifi-Film ‘Iron Sky’, der bei der Berlinale gezeigt wurde. Die einhellige Meinung bei der BBC war, dass man über so einen Film vor zwanzig Jahren noch nicht gelacht hätte. Was ja auch stimmt. Timothy Garton Ash und Rainer Hersch erklärten den britischen Journalisten, warum man in Deutschland über Hitler-Witze lachen kann. Listen