18. Mai 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

London’s State of Mind

 

breakdown

17. Mai 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Eurotrash mit Norton

Auch, wenn es wieder so klingt, als ob auf der Insel alles besser ist - natürlich nicht - aber den Grand Prix hab ich mir doch hier mit Wonne angeschaut. Denn die Briten haben dieses Mal Graham Norton als Kommentator gehabt. Mr. Norton ist eine bekannte Showgröße. Und er war mit Feuer und Flamme bei der Sache - das kann man ja von der deutschen Kommentatoren-Schnarchnase Peter Urban nie sagen. Ach, wahrscheinlich ist es Geschmacksache, aber ich bevorzuge bei so einer durchgeknallten Sache wie den Eurovision Contest einen eher euphorisierten Kommentator.

Leider gibt es jetzt keinen Beweis außer meinem Wort - sollte reichen. Aber Norton hatte in seiner Show vorher schon mal einen Warmlauf gemacht - mit Willem Dafoe und Ashley Jensen als Juroren - und das war sehr erquickend.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

14. Mai 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Wunderschönes Hauchen: Alessi bei Rough Trade

Die reizende Alessi Laurent-Marke hat heute bei im Plattenladen von Rough Trade im Osten von London gespielt. Hui, das war jetzt aber eine lange Ortsbeschreibung. Also noch mal - Folksängerin Alessi hat heute ein Gratiskonzert bei Rough Trade gegeben. Der Plattenladen ist so was wie das Mekka für Menschen, die Musik sehr lieben. roughtrade2Das Konzert war um 1 Uhr mittags, so war nicht viel Mucker-Polizei anwesend. Alessi trat ohne Band auf und gab fünf von ihren sehr wunderschön gehauchten Songs, die einen gleich an Sonne, Sand und Meer denken lassen. Auch wenn die Texte gar nicht so sonnig sind.

Die 19-jährige Londonerin kommt mit Empfehlung. Und zwar aus Omaha von der Brut, die sich sonst um Conor Oberst scharrt. Die haben nämlich ihr Debütalbum “Notes from the Treehouse” produziert und gleich die musikalische Unterstützung mitgeliefert. Weiterlesen »

11. Mai 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Morrissey singt heute nicht!

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.
Mein Herz flaggt Trauer. Da hatte ich mich heute so auf Morrissey in der Royal Albert Hall in London gefreut - und dann wird der Bub krank! Ich sehe hier langsam eine Motivkette in meinem Londonaufenthalt - die Helden der Anja K. entziehen sich. Schon David Tennant wollte nicht, dass ich ihn als Hamlet sehe - nein, er musste sich einen Bandscheibenvorfall zulegen. Und nun Morrissey. Als Trost bleibt mir jetzt nur die Kombination beider - in einem Clip aus der großartigen Serie “Blackpool” tanzt Tennant zu den Smiths. Kleine Hilfe - Tennant ist hier der Typ, der den kleinen Drogendealer verhaftet. Weiterlesen »

10. Mai 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Die sagenumwobene blaue Tür aus “Notting Hill”

blauetur1Vor Jahren suchten meine Schwester und ich nach der blauen Tür aus dem Film “Notting Hill” - und fanden sie nicht. Jeder, der den Film gesehen hat, erinnert sich an diese Tür, an der Dutzende von Paparazzi Hugh Grant und Julia Roberts auflauerten. Wenn man nun durch Notting Hill schlendert, sieht man immer wieder Menschen, die sich vor blauen Türen fotografieren lassen.

Und alles vergebens. Denn diese sagenumwobene Tür gibt es nicht mehr. Die eigentlichen Wohnungseigentümer von 280 Westbourne Park Road waren so genervt von den Touristen, die ständig klingelten, dass sie die Tür kurzerhand zu einem guten Zweck versteigerten. Nun ist da eine schwarze Tür. Eine ziemlich schäbige schwarze Tür, um es genau zu sagen. 

Touristen werden sich also weiterhin die Augen nach der  Tür auskucken - und in ihrer Verzweiflung irgendeinen x-beliebigen blauen Hausausgang für ihr Fotomotiv suchen. Menschen, die diese Zeilen gelesen haben, werden nicht dazugehören. Und wieder eine gute Tat vollbracht - oder eine Illusion genommen. Wie man’s nimmt.

06. Mai 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Agenten mit hübschen Köpfchen: “Spooks”

"Spooks"-Hauptquartier

Aus dieser Tür müssten jetzt eigentlich hübsche junge Herren kommen.

Es gibt eine Gegend in London, in der ich mich ständig verlaufe, und das ist Covent Garden. Peinlich, aber ist so.  Irgendwie lande ich immer sehr weit vom eigentlichen Ziel. Und will es nie wahrhaben. Deshalb schau ich auch nicht auf den Plan. Eine Stimme flüstert  „Du musst doch nur links und dann rechts – und da müsste doch …” Nix müsste da.  Aber heute hatte mein Irrweg seine guten Seiten, denn ich landete geradewegs vor dem Gebäude, dass in “Spooks” als  Hauptquartier benutzt wird.

“Spooks” ist eine britische Spionage-Serie, die es bislang nur auf den Fox-Kanal in Deutschland geschafft hat –was eine Schande ist. Seit 2002 bekämpfen die Damen und Herren von MI5 Terroristen, russische Spione und andere Gestalten, die in bester Bond-Bösewicht-Manier Bomben legen und Attentate verüben. Und Himmel, sind sie böse. In der ersten Staffel wird eine Agentin in eine Friteuse geworfen – nicht schön. Weiterlesen »

04. Mai 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

His Bobness ist Number One

Dass ich das noch erleben darf: Bob Dylan hat tatsächlich mehr Platten als Lady GaGa verkauft und ist die Nummer eins der britischen Charts. Dabei ist “Together Through Life” nicht mal sein Meisterstück. Aber die Welt erkennt nun doch, was sie an ihm hat. Oder es ist einfach so, dass nur noch die ollen Knöppe Alben kaufen und sie nicht illegal irgendwo erwerben. Nein, ich verwerfe diese These gleich wieder - schließlich hielt sich Lady GaGa wochenlang an der Spitze der  Charts. Egal. Bobby hat nach 39 Jahren wieder die britischen Charts erobert. Gut so.

02. Mai 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Das etwas andere Bingo

bingogastgeber1Deutschland spielt lieber Lotto als Bingo, so kam ich nie in Berührung mit dieser Art der Beschäftigung, die Amerikaner wie Briten mit außerordentlicher Leidenschaft frönen. Und niemand spielt mit soviel Verve wie die Herren und Damen beim Gay Bingo im Londoner Institut für Zeitgenössische Kunst - ICA

Hier wird nämlich nicht dröge die jeweilige Nummer ins Mikro geraunt. Nein, hier gibt es eine richtige Performance. Drei von Londons berühmtesten Drag Queens erzählen nicht jugendfreie Geschichten und binden dabei die Nummern ein. 

Richtig heiß wird es dann, wenn die Nummer 69 fällt. Was dann passiert, überlass ich eurer Phantasie.

01. Mai 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Schottischer Pittbull

Es gibt ja Menschen, denen möchte man im wahren Leben nicht begegnen, aber auf der Leinwand könnte man ihnen stundenlang zuschauen. Wie Jamie aus der fantastischen britischen Politsatire “In the Loop”. Der junge Mann hat ein Problem mit dem normalen Umgangston - er kennt ihn einfach nicht. Und das kann ziemlich unangenehm werden für alle, die für oder gegen die britische Regierung arbeiten. Denn Jamie ist als Pressesprecher dafür zuständig, die vielen Unzulänglichkeiten zu vertuschen - mit allen Mitteln. Noch sieht es nicht so aus, als ob es “In the Loop” in die deutschen Kinos schaffen wird. Deshalb für alle, die der englischen, pardon, schottischen Sprache mächtig sind, ein Beispiel für diesen Wahnsinnigen in Aktion:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.