30. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Gepunktete Bäume

Es gibt momentan eine sehr schöne Ausstellung am Thems-Ufer:  Walking in My Mind. Um darauf aufmerksam zu machen - und wohl auch ein Teil dieser Ausstellung wurden die Bäume am Ufer verpunktet - und das sieht sehr hübsch aus: baumrot

29. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Kreischen für Johnny

Am Londoner Leicester Square stolpert man ja immer mal wieder über eine Filmpremiere. Dieses Mal war es “Public Enemies” mit dem entzückenden Johnny Depp in der Hauptrolle. Der reizende Herr Depp hat dann auch die Hormone der anwesenden Teenies in Wallung gebracht. Ich hab ihn nicht gesehen, aber man konnte anhand der Kreischlautstärke genau wissen, wo er sich gerade befindet.enemasse

28. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Ein Mann und sein Hai

hai

 

Ein Sonntag auf dem Pier in Brighton kann die Hölle sein. Massen von verschwitzten Menschen schieben sich aneinander vorbei. Aber manchmal gibt es auch Momente der Rührung. So wie dieser junge Mann, der beim Essen nicht auf seinen gerade gewonnenen Stoff-Hai verzichten mochte - und ihn fest umklammert hielt.

27. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

London Land unter

Heute fiel den Menschen im Londoner Norden der Himmel auf den Kopf. Jeder einzelne Regentropfen war eine kleine Wasserbombe. Und die Straßen waren derart überflutet, dass man gedacht hat, die Autos schwimmen gleich weg.regen

26. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Rest in Peace, Michael

jacksonLondon kann manchmal schon ganz schön hart sein. Nun ist Michael Jackson gestorben - und  woran denkt man hier? Bekommt man die Kohle für die Konzerttickets zurück? Jackson hatte bekanntlich vor, rekordverdächtige 50 Shows abzuliefern und damit die gigantische Londoner O2-Arena für den Sommer zu blockieren. Nun wird dies nicht mehr passieren. Wahrscheinlich wird der Konzertveranstalter wohl bald pleite sein - und Menschen, die im Internet ein Vermögen für die Tickets ausgegeben haben, werden ihr Geld nie wieder sehen.

Aber das ist nur Geld. Viel schlimmer wird für sie sein, dass sie nun nie mehr im Genuss kommen werden, ihren Helden zu sehen. Michael Jackson war nie mein Ding - ich mochte ein paar seiner Songs. Ansonsten gehörte er für mich zu den Bewohnern von Bizarr-Land. Die Kinder tun mir natürlich sehr Leid. Die Presse wird eine Hatz veranstalten - eine normale Kindheit war für sie sowieso von Anfang an nicht drin. Man kann nur hoffen, dass sie es halbwegs überstehen - und sie sich - im Unterschied zu ihrem Vater - in ihrer Haut wohl fühlen.

25. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Stephen! Just coming!

Ich singe ja immer mal wieder das Hohelied auf das britische Radio. Jetzt können manche maulen, dass das deutsche Radio auch nicht schlecht sei. Aber ich habe die vergangenen zwanzig Jahre mit HR  und NDR verbracht - und tut mir Leid, das war nix. Die ein oder andere Sendung, aber das Gros war ziemlich scheußlich. Diese grauenhafte Morgensendungen!

BBC 6 bietet jeden Samstag um neun Uhr “Adam und Joe” - die Show von Adam Buxton und Joe Cornish. Die Jungs kennen sich schon seit über 20 Jahren. Und das merkt man. Die Bälle fliegen nur so zu. Und sie bekommen dazu auch noch genügend Stoff von ihren begeisterten Hörern. In Deutschland hat man es ja nicht so mit Hörerbeteiligung. In Großbritannien ist das völlig anders - hier geht man mit und erzählt - sehr britisch - von den vielen Peinlichkeiten, die einem das Leben bereit hält. In diesem Beitrag bei Adam and Joe geht es allerdings um eine Kindheitserinnerung. Und die ist so entzückend, dass sie in Fankreisen schnell die Runde machte. So kann man auf diversen Festivals  dieses “Stephen! - Just coming!” hören. Wer im Urlaub vielleicht schon darauf gestoßen ist - hier ist nun die Erklärung:

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24. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Bond statt Blair

Habe heute gehört, dass Peter Morgan die Regie für sein Drehbuch ” A Special Relationship” abgegeben hat. Was schon schade ist, denn es wäre sein Regie-Debüt gewesen. Peter Morgan gehört zu den besten Schreibern unter dieser Sonne. Er hat das Drehbuch für “The Queen”, “Last King of Scotland”, “Frost/NIxon” und zuletzt “The Damned United” geschrieben.  Seine Themen sind immer real existierende Figuren wie Tony Blair oder - wie in “The Damned United” der charismatische Trainer Brian Clough. Und immer spielt Michael Sheen einen dieser leicht egomanen Gestalten - und er macht das sehr gut. Das Morgan-Sheen-Duo hat bislang noch nie Grütze abgeliefert , deshalb hatte ich mich jetzt auch sehr auf die neue Zusammenarbeit gefreut.

Die britische Boulevardpresse macht jetzt aus Morgans Abgang eine Rührgeschichte, die Sheen allein auf weiter Flur hinterlässt. Aber ich glaube, dass Morgan einfach keine Zeit mehr für die Regie hatte. Er schreibt nämlich das Drehbuch für den nächsten Bond - und das ist eine Nachricht, die mich auf den Tischen tanzen lässt. Denn das bedeutet, dass James Bond endlich mal wieder was zu sagen hat - schwer vorzustellen, dass Morgan seinen Bond nur von einer Actionsequenz in die nächste stolpern lässt. Daniel Craig hat bestimmt schon die Sektkorken knallen lassen.

23. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Auf ins Mittelalter

tanzlauteimhenkerEigentlich wollte ich mir die hübschen Art-Déco-Möbel im Eltham Palace im Südosten von London anschauen, aber dann kamen mir dort Horden von merkwürdig aussehenden Menschen entgegen. Heinrich der Achte hat in Eltham Palace seine Kindheit verbracht. Grund genug für Menschen, die Sehnsucht nach Zeiten haben, wo die Lebenserwartung schlappe 30 war, sich in Gewänder zu hüllen und zur Laute zu greifen. Ist ja nicht so meins. In Deutschland bin ich auch schon ab und zu über Gestalten im Park gestolpert, die sich mit Holzschwertern ausgetobt haben. Hier in London sind sie noch mal mit dreifacher Wonne dabei. Aber wenn es sie glücklich macht, gelle. Zumindest sind sie an der frischen Luft!

22. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Craig does Britney

Craig Ferguson ist ein schottischer Late-Night-Talker in den USA. Und er ist der Beste, jawoll. Letterman, Conan O’Brian oder Jimmy Kimmel sind ja auch gut, aber Mr. Ferguson gehört zu den charmantesten Wesen, die das amerikanische Fernsehen so ausspuckt. Stars sind bei ihm auch immer ein bissken entspannter als bei anderen Shows. Vor kurzem hat er sich ein neues Intro zu seiner Show ausgedacht - he does Britney! Und er kann es gut. Keine blockierte Hüfte!

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21. Juni 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Kind of spooky: Psychoville

Wer “The League of Gentlemen” gesehen hat, weiß, dass Reece Shearsmith and Steve Pemberton nicht unbedingt Schenkelklopfer verbreiten. Nun haben sie mit “Psychoville” eine neue Comedy-Serie geschaffen, die voll von obskuren Gestalten ist.  Hebammen, die Vorführpuppen wie ihre eigenen Kinder behandeln oder Muttersöhnchen, die ein bisschen zu sehr besessen von Serienmördern sind:

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