11. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff
Rufus Wainwright hat eine Oper geschrieben, die just an diesem Wochenende in Manchester uraufgeführt wird. Ich war ja wirklich versucht, in den Norden zu fahren, um mir Prima Donna anzuschauen. Es wäre dann die dritte Oper meines Lebens gewesen. Kann nicht behaupten, ein Fan zu sein. Aber Herrn Wainwrights Stimme begleitet mich schon seit Jahren. Seine Konzerte sind immer mehr als außergewöhnlich, und die Oper ist bestimmt auch.
Jedenfalls konnte man Rufus in der vergangenen Woche hier in Großbritannien nicht entkommen - er hat ununterbrochen die Werbetrommel gerührt. So auch in “Friday Night with Jonathan Ross“. Wer den jungen Mann nicht kennt, sollte sich dies anschauen, denn hier dreht er voll auf:
10. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff
Habe im Guardian gelesen, dass “Doctor Who” wahrscheinlich verfilmt wird - und zwar mit David Tennant. Der junge Mann, der aus diesem Foto so frohlockt, ist definitiv nicht Tennant, aber ein Alien aus dem Doctor Who-Universum. Und sieht ganz schick aus. Sort of. Egal. Habe kein Foto von Herrn Tennant, was schon eine Bürde ist, aber ich werde jetzt auch nicht wegen dieser Meldung den Londoner Nordosten, wo er angeblich wohnt, heimsuchen und mich auf die Suche nach dem Guckschatz Nr. 1 vieler Britinnen machen.
Aber ich schweife ab. Es heißt, dass Tennant und Who- Mastermind Russell T Davies auf der Comic Con Ende Juli in San Diego die große Nachricht verkünden werden. So was bleibt natürlich nicht geheim. Und so kann man wild spekulieren. Wird dies Wirklichkeit, tanze ich auf den Tischen. Bin ein großer Fan von Tennant als Doctor und wenn ich meiner Bezugsgruppe von ihm vorschwärme, schau ich in leere Gesichter. In Deutschland kennt den ja keine Sau. Hier in Großbritannien kann er nicht in den Supermarkt ohne belästigt zu werden. Wenn also jetzt ein Film geplant ist, kommt er hoffentlich auch in Deutschland in die Kinos und bringt die großartige Welt von Doctor Who einem größeren Publikum nahe. Pro Sieben hat ja die Serie ausgestrahlt, aber war wohl nicht so dolle. Versteh ich gar nicht. Ist so schöner, charmanter, sehr britischer Scifi-Kram.
09. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff
Zu den guilty pleasures, die ich habe, gehört die Sci-fi-Serie “Torchwood”, entzückender Schrott, der aus dem “Doctor Who”-Umfeld stammt. Momentan wird in Großbritannien jeden Tag eine Folge der neuen dritten Staffel gezeigt. Und ich bin dabei. Auch wenn Hauptdarsteller
John Barrowman nicht zu den besten Schauspielern zählt. Und auch wenn das Drehbuch von dem mir ansonsten sehr verehrten
Russell T. Davies einige Ungereimtheiten enthält. Denn sie bekommen ziemlich
gute Cliffhanger hin. Und sie haben Peter Capaldi als Bösewicht engagiert.
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07. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff
Das hat meinem Leben noch gefehlt: Tausende von Teens, die mich Tinnitus-reif schreien. Aber ich wollte es ja so. Stehe im Regen auf dem Leicester Square in London, wo in einer Stunde die “Harry Potter und der Halbblutprinz” beginnen wird. Es hat geschüttet, wie aus Kübeln ist es herunter gekommen. Die armen Schauspieler, die sich hübsch gemacht haben, sind nass. Aber ihre Fans noch nasser.
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06. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff
Zum Glück muss ich - noch nicht - morgens in London pendeln. Aber heute befand ich mich um acht Uhr in der Waterloo Station und wurde von einem netten kleinen Mann mit einem Megafon angebellt. Er ließ mir und den vielen anderen müde blickenden Menschen ausrichten, dass die Jubilee-Line großartig funktioniere. Er wünsche uns einen herrlichen Montagmorgen. Es gebe halt nur einen “kleinen Stau”, weil so viele Menschen mit der U-Bahn fahren wollten. Und so war es auch. Ein Eingang wurde dicht gemacht, damit nicht zu viele in die U-Bahn-Schächte drängeln.
Dafür quetschten wir uns dann aber auf der Straße vor dem Eingang. Aber es gab keinen Aufruhr - nein, es wurde sich fein britisch, ohne viel Geschrei, angestellt. In Hamburg hätte es wahrscheinlich einen Aufstand gegeben, aber hier ist man Kummer beim öffentlichen Nahverkehr gewöhnt. Und es wird noch lange, lange so bleiben. Seufz.
05. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Eines der kulinarischen Köstlichkeiten der Insel ist der Cream Tea - Scones with Jam and Clotted Cream - kleine Rosinenbrötchen mit Marnelade und einer Mischung aus Butter und Sahne serviert. Dazu noch feiner Earl Grey - und die Welt sieht großartig aus!
04. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff
Das weltbeste Knoblauchbrot gibt es in diesem Pub, das sich im beschaulichen Broadstairs in Kent befindet. Und der White Russian ist auch nicht von schlechten Eltern! Außerdem spielen sie nette Musik, das kann man leider nicht von jeder Lokalität an der Küste sagen.
And now something completely different:
The best garlic bread under the sun is served at Harpers in the lovely village of Broadstairs in Kent. There, I said it. And the White Russian you can get there is also made in heaven. Oh, and they play nice music. So, if life leads you to Broadstairs, pay them a visit - and don’t be afraid of garlic!
03. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff
Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie wenig die Briten den Kontakt zu Sonnenmilch suchen. Ohne Schutz hauen sie sich für Stunden in die pralle Sonne. Aus der Sache kann man ja nur krebsrot raus kommen. Aber anscheinend ist nur ein echter Sonnenbrand Beweis für einen gelungenen Urlaub. Bizarres Volk.
And now something completely different:
I am always surprised how good the brits are in avoiding contact with sunblock. Without protection they challenge the sun like an enemy, knowing they’ll probably lose. But they show their marks of defeat with pride. Only a good sunburn is proof for a splendid holiday - so it seems. Bizarre.
02. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff
Wie auf dem Kontinent schwitzt man hier zur Zeit auch ganz schön. Aber wir sind hier in dem Land, in dem die Menschen besessen vom Wetter sind. Und so wird eine Riesensache aus der Hitzewelle. Ich würde ja mal schüchtern anmerken, dass eine Hitzewelle mindestens zwei Wochen andauern sollte und erst mit Temperaturen über 35 Grad seine Daseinsberechtigung findet. Aber nein - HEAT WAVE schreit es aus allen Gazetten - unglaubliche 32 Grad wird es. In der U-Bahn wird man alle halbe Stunde darauf aufmerksam gemacht, auch schön Wasser zu trinken.
Gestern hat es allerdings einen U-Bahn-Fahrer erwischt. Ihm wurde auf der Strecke schummerig - und so blockierte er mit seinem Zug gleich drei Linien. Zum Glück ist nix passiert Alle sind sie heil aus der Sache herausgekommen. Für das Wochenende wird aber Regen vorhergesagt - mit angenehmen 25 Grad. Die Heat Wave wird damit wohl offiziell beendet werden. Und Zeitungen müssen sich was anderes für ihr Sommerloch ausdenken.
01. Juli 2009 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff
Als ich neulich als Babysitter unterwegs war, stieß ich auf eine ganz entzückende Kinder-Unterhaltung: Creature Comforts. Die Macher von Wallace and Gromit haben Interviews von ganz normalen Briten ihren Knetfiguren in den Mund gelegt - und das hat einen sehr charmanten Effekt: