08. Januar 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Ursus und die Maus

Da denkt man doch, wenn man einen Hund im Haus hat, gibt es keine Mäuse. Zum ersten Mal hab ich mir gewünscht, dass Ursus ein Terrier wäre. Als nämlich diese Maus aus dem Regal auf mich zulief und er so gar nix gemacht hat. Noch nicht mal aufgemerkt! Da rannte schließlich ein Lebewesen auf ihn zu, aber er war viel mehr an der Reaktion seiner Besitzerin interessiert, die Schnappatmung bekam. Ich bin nicht stolz darauf, aber bei Nagern kriege ich die Krise - zum Glück war es keine Ratte, da wäre ich wohl vor Schreck umgekippt.

Aber diese Maus hat auch so für Unwohlsein gesorgt. Überall tauchte sie auf. Sogar auf der Heizung im Schlafzimmer. Ich will einfach glauben, dass es nur eine war. Bitte lasst mich in dem Glauben. Wir haben Fallen aufgestellt und meine Super-Sensor-Pfeifanlage, die schon in meiner ersten Wohnung die Viecher verscheucht hat. Bislang hab ich keine mehr gesehen, aber I am not counting my chickens yet, wenn ihr hier mal eine englische Weisheit haben wollt. Die können wiederkommen.

Sie haben ja auch keine Gegenwehr! Ich kann nur flüchten, der Hund ist nicht interessiert und Mr. D. kann die auch nicht mit den bloßen Händen fangen. Ich will Ursus nicht zu einer Killermaschine machen, aber ich fände es nicht schlecht, wenn er sich hier mal seinem natürlichen Jagstrieb hingeben würde und die Mäuse verjagt. Bis dahin werden nun alle Nahrungsmittel weggeschlossen, damit die Mäuse bei uns nicht genug zu fressen finden. Seufz.