11. Januar 2012 ››› Abgelegt unter Brit-Stuff

Abgestürzt: ‘Eternal Law’

Die Herren Ashley Pharoah und Matthew Graham haben uns schon großartiges Fernsehen geschenkt - ‘Life on Mars‘ und ‘Ashes to Ashes‘ zeugen davon. Da kann man ja schon ein bissken leichtsinnig werden und über das Ziel hinausschießen. Wie sie bei ‘Eternal Law’ getan haben.

Hier kommen Engel ins schöne York, um als Anwälte zu arbeiten. Am Anfang lernen wir den naiven Chor-Engel Tom kennen, der von seinem zynischen Kollegen Zac aus dem Feld geklaubt wird. Das ist schon die erste Klischee-Nummer, die sie sich hier erlauben. Dann taucht dann noch eine Frau auf, die Zac liebt, die er aber nicht lieben darf, da Mountjoy, wie Gott genannt wird, keine größere Einmischung mit den Menschen erlaubt. Die Gute erkennt Zac aber nicht, so darf er sich weiter verzehren. Und natürlich muss es noch einen Bösewicht geben, einen gefallenen Engel, der hier die Staatsanwaltschaft repräsentiert.

Wenn wenigstens die Fälle interessant wären, aber nischte. Wahrscheinlich haben sich Graham & Co. gedacht, dass die Engelnummer reichen würde. Tut sie aber nicht. Jetzt spielen mit Samuel West und Tobias Menzies nicht die Schlechtesten der Zunft hier mit, aber das nützt auch nix. Schade, sehr schade.

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