Oh, darauf bin ich stolz. Colin Firth gehört zu meinen Guckschätzen. Ich hätte also das Interview leicht vergrützen können und ihn wohlmöglich die ganzen sechs Minuten mit herzchenförmigen Augen angestarrt. Aber nein, ich war professionell. Das Stimmchen war bestimmt eine Oktave höher als notwendig, aber zumindest konnte es stotterfrei Fragen stellen. Na ja, fast:
Guckschatz: Colin Firth
No Politics: Harrison Ford
Vor langer, langer Zeit führt ich eines meiner ersten Interviews mit Harrison Ford. Frisch von der Uni wollte ich tatsächlich politische Sachen mit ihm diskutieren - großer Fehler. Jahre später durfte ich ihn noch einmal interviewen - und war sehr vorsichtig beim Thema Politik. Schließlich musste er ja auch seinen Film “Hollywood Cops” promoten, da bleibt auch ncith viel Platz für gesellschaftspolitische Debatten. War er vor Jahren noch leicht unleidlich, hat er hier in seinen Charme-Modus geschaltet - und der wirkt::
So verliert man Coolness: Jimi Mistry
Jimi Mistry hat in “Der Super-Guru” die Herzen erobert. Und er ist auch wirklich ein sehr charmanter Bursche. Bis er im Interview seinen Musikgeschmack offenbarte:
Voller Mädchenalarm mit Jennifer Lopez
Jennifer Lopez hat in “Maid in Manhattan” mit Ralph Fiennes geknutscht. Das ist schon mal ein Grund, in Mädchenalarm zu verfallen:
Die Jungs in Schwarz: Will Smith und Tommy Lee Jones
Wenn schillernde Synthesizer mit Gitarren Hochzeit feiern

White Lies (c) Universal Music
In regelmäßigen Abständen reagiert die britische Musikpresse ein klein wenig hysterisch auf neue Bands. Momentan sind es die drei Londoner Jungs Harry McVeigh, Charles Cave und Jack Brown von den White Lies, die mit mächtigem Geschrei als das Beste unter der Sonne gepriesen werden. Da ist die Verführung groß, mal kurz durchzudrehen und alles zu glauben, was Großartiges über einen geschrieben wird.
Aber die drei jungen Herren, die gleich in der Londoner O2 Arena im Vorprogramm von Snow Patrol 22.000 Menschen auftreten werden, machen zum Glück einen bodenständigen Eindruck. „Diese Listen, beste Newcomerband und was es da so gibt, erzeugen schon Druck“, gibt Drummer Jack Brown zu. „Wir hatten nur Glück, dass unser Album schon fertig war, als der ganz große Hype begann. Wir hatten unser Ding gemacht, waren glücklich und zufrieden damit. Das war dann auch der Grund, warum wir – im Unterschied zu anderen Newcomerbands - halbwegs heile aus der Sache herausgekommen sind.“ Weiterlesen »